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Tomaten-Welt

Was sind Nachtschattengewächse?

Allgemeines
Tomaten sind Nachtschattengewächse

Tomaten sind Nachtschattengewächse, was aber nicht heißt, dass sie nur nachts oder im Schatten wachsen.

Woher stammt die Bezeichnung „Nachtschattengewächs“ (lat. Solanaceae) für über 2.800 Pflanzenarten – darunter auch unsere oft selbst angebauten Kartoffeln, Tomaten oder Paprika? Wachsen diese Pflanzen nur in der Nacht oder im Schatten? Die Antwort lautet nein, denn interessanterweise gibt es hinsichtlich der Wachstumsbedingungen keinerlei Bezug zu Nacht oder Schatten.

Die Bezeichnung „Nachtschattengewächs“ stammt aus dem Mittelalter

Die Bezeichnung „Nachtschattengewächs“ ist im Mittelalter geprägt worden und bedeutet „Nachtschaden“ oder auch „Albtraum“. Nachtschattengewächse wurden wegen ihrer heilenden Wirkung eingesetzt, um „böse Dämonen“, die in Form von Albträumen auftraten, zu vertreiben. Die heilsame Wirkung der Nachtschattengewächse lässt sich übrigens schon aus dem lateinischen Namen ableiten: Solanaceae bedeutet „Trost und Beruhigung“. Eine andere Theorie besagt allerdings, dass gerade die Nachtschattengewächse Albträume und auch Kopfschmerzen durch ihren ausströmenden Geruch ausgelöst haben sollen.

Ist die Wirkung als Droge namensgebend?

Obwohl die Nachtschattengewächse als Schmerz- und Beruhigungsmittel eingesetzt wurden, ist auch ihre Wirkung als Droge bekannt. Insofern könnte „Schatten“ auch „geistige Umnachtung“ bedeuten, die durch Alkaloide, welche in den Nachtschattengewächsen enthaltenen sind, im Gehirn ausgelöst wird.